Lange Nacht der Forschung: Migration kennt kein Curricula. Kennt Universität keine Zulassungsprüfung?

Diskussionsveranstaltung am 22. April 2016 um 18 Uhr

mit Luzenir Caixeta, Katrin Köppert, Gitti Vasicek, Dacid Go8lin, Ali Jt

Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, Hörsaal A, 1. OG

Flucht und Migration stellen Konzepte des Diversity auf den Kopf.  Statt Anti-Diskriminierungspolitik mit dem ökonomischen Interesse von  Universität an Vielfalt zu verbinden, scheint eine veränderte Perspektive auf antirassistische Zugangsberechtigungen unerlässlich.  Das Projekt MORE stellt sich der Herausforderung. Aber reicht das, um nicht nur offene Unis zu begründen, sondern epistemisch nicht
gewaltvolle?

Universität steht als Institution mehr denn je vor der Herausforderung, sich zu fragen, wie zugänglich sie ist und welche Form der Didaktik sich eignet, um Wissensvermittlung zum einen selbstreflexiv und zum anderen transkulturell zu gestalten. Inwiefern müssen hierfür Wissensbestände dekolonisiert, Handlungsnormen und Sprachegebräuche reflektiert werden? Welche anderen, mitunter selbstorganisierten und aktivistischen Formen der Wissensaufbereitung müssen wie in Universitäten hineinwirken können? Welche Rahmensetzungen braucht es? Kunstuniversitäten bilden Orte, an denen
Wissensproduktion bzw. -vermittlung kreativ erprobt werden kann: dies wollen wir in Kooperation mit maiz und der Universität der Ignorant_innen versuchen. Nach dem Auftakt auf der Langen Nacht der Forschung folgt die Veranstaltungsreihe DE_colonize uni_VERSITY, die im Austausch diverser Erfahrungsschätze Geflüchtete, Studierende und Lehrende zusammenbringen wird.

Lange Nacht der Forschung, Poster PDF