relatifs, Sommersemester 2017

Programm der Vortragsreihe relatifs im Sommersemester 2017

25. April 2017 (Keplersalon), 18.00:Erhard Schüttpelz –Medienrevolutionen und andere Revolutionen

23. Mai 2017 (Keplersalon), 18.00: Bernhard Siegert – Transformationsmasken. Passagen

30. Mai (Expostmusik), 18.00: Heide Schlüppmann – Häuslichkeit. Hannah Arendt, der konkrete Raum und das Kino // In Kooperation mit der Vorlesungsreihe Intime Öffentlichkeiten. Medien – Räume – Gemeinsachaften (Chris Tedjasukmana)

20. Juni 2017 (Expostmusik), 18.00: Maria Muhle Künstlerische Praktiken zwischen Mimesis und Aneignung


Veranstaltungsreihe der Abteilungen Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte und Kunsttheorie.

Bekanntermaßen heißt »relatif à« so viel wie »bezüglich«, aber auch »einschlägig«; »être relatif/relative à qn/qc« bedeutet: »sich auf jemanden beziehen«. Das »pronom relatif«, das Relativpronomen, ist das »bezügliche Fürwort«, das Wort also, welches im Relativsatz ein Substantiv des übergeordneten Satzes ersetzt. Damit ist das Relativpronomen ein Stellvertreter, der aber ohne den von ihm bezeichneten Referenten nicht existiert.

Im Kunstwort »relatifs« klingen Verhältnisse und Beziehungen an, aber auch Verwandte und Relais. Die Veranstaltungsreihe versteht sich so: als eine Schaltstelle zwischen verschiedenen kunst-, kultur- und medienwissenschaftlichen Ansätzen, als Vernetzungsstruktur zwischen Forschungen, die auf den ersten Blick disparat wirken, wie eine Familienfeier, anlässlich derer auf den Tisch kommt, was gerade unter den Nägeln brennt.

Internationale WissenschaftlerInnen sind eingeladen, über ihre aktuelle Forschung, ihr Vorgehen und offene Fragen zu sprechen. Wir wollen keine Themen setzen, sondern ForscherInnen mit ihren Passionen und Problemen dazu einladen, im Entstehen begriffene Arbeiten zu präsentieren. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der Gewagtes diskutiert wird und sich neue Ideen entfalten können.

Die Veranstaltungsreihe wird von Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz, Kulturwissenschaft), Anne von der Heiden (KunstuniversitätLinz, Kunstgeschichte und Kunsttheorie) und dem Kepler Salon Linz ausgerichtet.