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Kunstförderpreise der Arthur Boskamp-Stiftung mit dem Fokus auf ‚in:visibilities‘

Kunstförderpreise der Arthur Boskamp-Stiftung mit dem Fokus auf ‚in:visibilities‘ published on

Der Call richtet sich an Künstler*innen mit Bezug zu Norddeutschland. Das M.1 in Hohenlockstedt bietet unter anderem Residenz-, Publikations- und Ausstellungsmöglichkeiten.

M.1

Bis Ende März läuft die Ausschreibung von zwei Förderpreisen der Arthur Boskamp-Stiftung für den Turnus 2021/22. Die aufstrebende Stiftung für Gegenwartskunst richtet sich mit ihrem Call alle zwei Jahre an Künstler*innen beziehungsweise Kollektive, die nachweislich einen Bezug zu Norddeutschland haben.

Im M.1 Hohenlockstedt wohnen, arbeiten und ausstellen: Die Förderung umfasst ein Preisgeld, die Option einer Publikation, eine Ausstellung und begleitende Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, drei Monate kostenfrei und familienfreundlich im M.1 zu residieren. Nahe Hamburg angesiedelt, bietet das M.1 reichlich Produktionsfläche und helle Ateliers für konzentriertes künstlerisches Schaffen.

Wie der Webseite zu entnehmen ist, bezieht sich die aktuelle Ausschreibung „inhaltlich auf den kuratorischen Fokus von IN:VISIBILITIES, der in den nächsten beiden Jahren die Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten medialer Technologien fokussiert“. Thematisch werden Repräsentation und Öffentlichkeit, Authentizität und Verschleierung im Spannungsfeld  Online- und Offline-Narrative durchleuchtet.

„Gesucht werden künstlerische Praxen, die sich mit den Verhältnissen und Widersprüchen beschäftigen, die Un:Sichtbarkeiten unter postdigitalen Bedingungen herstellen und mit (neuen) Konzepten von Körper, Öffentlichkeit, Gemeinschaft und Liveness arbeiten. Ästhetische Aspekte der Repräsentation, Subjektivität und der Materialität von Dingen sollen in Zusammenhang gebracht werden mit politischem Denken, etwa queeren, (öko)feministischen, postkolonialen und intersektionalen Ansätzen. Die Ausschreibung richtet sich an Praktiken, die zwar mit dem Digitalen in Verbindung stehen, dabei aber nicht mit digitalen Medien arbeiten müssen; im Gegenteil: Es gibt keine medialen Beschränkungen, die Ausschreibung ist explizit offen für transdisziplinäre künstlerische Praktiken, die sich an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Performance, Mode, Literatur, Theorie und Design befinden. Voraussetzung ist jedoch ein künstlerischer Schwerpunkt. Die Bewerbung von Gruppen ist möglich.“

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021. Voraussetzungen sind ein nachweisbarer Bezug zu Norddeutschland und ein Studienabschluss, der nicht länger als 8 Jahre zurückliegt. Einzureichen sind Unterlagen und Arbeitsproben. Für Details zur Bewerbung sowie Informationen zu Jury siehe Webseite des M.1: https://www.m1-hohenlockstedt.de/foerderpreise/foerderpreise-202122/

Museum Online: Talk, Ausstellung und Artikel über Blackness in der Kunst

Museum Online: Talk, Ausstellung und Artikel über Blackness in der Kunst published on

Justin Randolph Thompson und weitere Expert*innen im Onlinetalk „Black Italy“ über Ausblendung und Sichtbarmachung von Black Lives in den Uffizien. Auch Thompsons virtuelles Ausstellungsprojekt und Nana Adusei-Pokus Text „On Being Present Where You Wish to Disappear“ verhandeln das Thema von musealer Diaspora. Sehens- und lesenswert!

Obwohl seit Jahrhunderten Teil der italienischen Gesellschaft, bleiben schwarze Communities in den Archiven der italienischen Museen weitgehend stumm und unsichtbar. Der Künstler Justin Randolph Thompson widmet sich mit der Initiative Black History Month und dem Projekt On Being Present: Recovering Blackness in the Uffizi Galleries der kulturellen Involvierung von schwarzen Perspektiven und Ästhetiken.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe The Broken Archive lädt das Berliner HKW (Haus der Kulturen der Welt) am kommenden Mittwochabend, 3. Februar,  zum Expert*innen-Talk „Black Italy“ ein. Mit Expert*innen aus Forschung und Praxis – Ingrid Greenfield, Angelica Pesarini, Maria Stella Rognoni, Eike Schmidt – und unter Moderation von Angelika Stepken spricht Thompson unter anderem darüber, wie Geschichte und Gegenwart neue Perspektiven jenseits kolonialer Hegemonien eröffnen können.

Der kostenlose Onlinetalk beginnt um 19 Uhr, und wird auf Englisch geführt. Für mehr Details und Link zum Meeting siehe die Webseite des HKW:

https://www.hkw.de/de/programm/projekte/veranstaltung/p_174964.php

Außerdem geht es unter folgendem Link zur sehenswerten Ausstellung „On Being Present“, Thompsons virtuellem Projekt mit der Uffizien-Galerie. Dargestellte Blackness wird herausgestellt, kontextualisiert und reflektiert – so wird schwarze Präsenz im buchstäblichen Sinne durch Vergrößerung betont. Nicht nur für diejenigen interessant, die den Talk am Mittwochabend streamen.

https://www.uffizi.it/en/online-exhibitions/on-being-present

Die Ausstellungstexte im oben genannten Projekt nehmen unter anderem Bezug auf Nana Adusei-Pokus Artikel „On Being Present Where You Wish to Disappear“, 2017 im e-flux journal #80 veröffentlicht. Adusei-Poku, unabhängige Wissenschaftlerin, Kuratorin, Autorin, Pädagogin und Gastdozentin, verhandelt darin kritisch Kunsttheorien, etwa Theorien der Leerstelle, aus einer dekolonialen Perspektive. Sie macht dabei auch deutlich, dass zeitgenössischer Intellektualismus Machformen reproduzieren kann und antirassistische Kulturarbeit durchwegs vor neuen Herausforderungen steht. Der Artikel ist online komplett verfügbar unter:

https://www.e-flux.com/journal/80/101727/on-being-present-where-you-wish-to-disappear/

 

Reminder: Bewerbungsfrist für IFK_Junior Fellowships endet am 31. Januar

Reminder: Bewerbungsfrist für IFK_Junior Fellowships endet am 31. Januar published on

 

Doktorandenstipendium im Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften

Noch bis 31. Januar läuft die Bewerbungsfrist für die diesjährigen Junior Fellowships (Studienjahr 2021/2022). Die Ausschreibung des IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz in Wien) richtet sich an österreichische Dissertant*innen, sowie nicht-österreichische Doktorand*innen, die an österreichischen Universitäten betreut werden.

Das Stipendium beinhaltet einen Arbeitsplatz am IFK und monatliche finanzielle Unterstützung. Stipendiat*innen haben zudem die Möglichkeit, an dem für das akademische Jahr 2022-2023 geplanten IFK_Abroad Stipendienprogramm für Forschung im Ausland teilzunehmen.

Als Voraussetzung müssen Bewerber*innen einen Master-Abschluss (oder einen gleichwertigen Abschluss) nachweisen, bis spätestens 1. Oktober 2021 als Doktorand*innen an einer österreichischen Universität immatrikuliert sein und auf Deutsch kommunizieren können. Beim Dissertationsvorhaben soll es sich um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Künste handeln, das sich kulturwissenschaftlicher Fragestellungen und Verfahren bedient. Forschungsprojekte können, müssen sich aber nicht auf die aktuellen Themenschwerpunkte des IFK beziehen: Kulturen des Übersetzens und Andere Arbeit.

Weitere Informationen und Bewerbungsformular unter: http://www.ifk.ac.at/calls-detail/ifk_junior-fellowship-18-192018.html

Open Call der Whole Life Academy

Open Call der Whole Life Academy published on

Aufgepasst! Open Call für Teilnahme an der zweiten Whole Life Academy Berlin

Zehn Workshops, bestehend aus Exkursionen, Seminaren und Archivsichtungen, weiterführend begleitet von einem Abendprogramm mit Vorträgen, Gesprächen und Filmvorführen:

Vom 18. bis 22. April 2021 wird die zweite Ausgabe der Whole Life Academy Berlin stattfinden. Die Academy ist eine experimentelle und kollaborative Forschungsinitiative, angesiedelt im HKW (Haus der Kulturen der Welt).

Der Fokus im April wird auf Archivierungsmethoden und -praktiken – und den damit einhergehenden kritischen Fragestellungen – liegen:

„Die gegenwärtige Situation globaler sozialer und politischer Anspannung ist eng mit Archivierungspraktiken verbunden. Durch das Aufzeichnen, Speichern und Weitergeben von Daten, Wissen und gelebter Erfahrung wird das Festhalten von Gegenwart Teil einer komplexen Konstellation historischer, sozialer und sinnlicher Choreografien und Protokolle. Die Whole Life Academy Berlin erprobt kollaborative Formen der Wissensproduktion in Archiven. Dabei greift sie aktuelle Fragen der Dekolonisierung von Archiven und Objekten auf und legt marginalisierte Narrative offen.“

Hier geht es zur Website, zu Statements, Programm und Rahmenbedingungen:

https://www.hkw.de/de/programm/projekte/2021/the_whole_life_academy_berlin/start.php

Bis zum 15. Januar 2021 können sich Interessierte – Master-Studierende ebenso wie Künstler*innen – für die Teilnahme bewerben; und zwar mit drei Workshop-Optionen in bevorzugter Reihenfolge, Lebenslauf und einem Motivationsschreiben.

Bewerbungen an:

Aktuelles zur Medienwissenschaft

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Nicht nur für Studierende der Medienwissenschaft interessant:

Hiermit der Hinweis auf eine Veranstaltungsreihe des Forums Antirassismus Medienwissenschaft. Besprochen wird unter anderem die Verstrickung des Faches Medienwissenschaft und der Institutionen in Rassismus und Kolonialismus. Das Auftakttreffen wird am 13.11. von 10 bis 12 Uhr online stattfinden und es sind insgesamt drei Termine geplant. Für weitere Informationen und Anmeldekontakt siehe Handout: Forum Antirassismus Medienwissenschaft

Außerdem:

»Was uns angeht« lautet der Titel der diesjährigen Zeitschrift für Medienwissenschaft. Ein vielseitiges Heft mit Texten, in denen eigene medienwissenschaftliche Arbeiten und daraus resultierende spezifische Verantwortungen reflektiert werden. Die Zeitschrift, übrigens eine Jubiläumsausgabe, ist online komplett als PDF verfügbar: https://mediarep.org/handle/doc/4484

Auf der Website der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) können sich angehende Medienwissenschaftler*innen und Interessierte etwa über Arbeitsgruppen, Initiativen und Veranstaltungen informieren oder in der Studiengangsdatenbank virtuell nachschlagen. Es gibt auch hilfreiche Verweise auf Rechercheportale, wie etwa den adlr Katalog. Hiermit der Link: https://gfmedienwissenschaft.de/home

 

 

 

 

 

 

Gesucht wird Studienassistenz MKKT

Gesucht wird Studienassistenz MKKT published on

Liebe Studierende,

für den Studiengang Medienkultur- und Kunsttheorien suchen wir ab sofort ein/e Studienassistent/in im Umfang von 5 Wochenstunden.

Die Aufgaben sind

– organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen,

– Unterstützung bei der Betreuung externer Lehrbeauftragter,

– Pflege des MKKT-Blogs und Facebook-Profils,

– Umgang mit Moodle und

– grafische Gestaltung von Flyern/Plakaten.

Wir freuen uns über MKKT-Studierende, die gut organisiert sind, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift haben, Erfahrungen mit WordPress, Moodle und UFGonline mitbringen. Grafik- und Layouterfahrungen wären vorteilhaft.

Bei Interesse und Rückfragen meldet Euch bitte bis zum 28.10.2020 bei

gloria.meynen[at]ufg.at und mkkt[at]ufg.at.