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03./04./06.04.: Filmscreening & Diskussion: SHOAH & CLAUDE LANZMANN: SPECTRES OF THE SHOAH

Filmscreening & Diskussion: SHOAH & CLAUDE LANZMANN: SPECTRES OF THE SHOAH

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03. & 04. April, 17-22 Uhr: Claude Lanzmanns SHOAH (1985)
(Gezeigt in zwei Teilen; pro Tag wird es jeweils in der Hälfte eine Pause geben.)

„Die umfassendste und radikalste Filmarbeit über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus.“

06. April, 17-20 Uhr: Adam Benzines CLAUDE LANZMANN: SPECTRES OF THE SHOAH (2015) // Nachbesprechung und Diskussion mit Angela Koch anhand Benzines Portrait über Lanzmann

„Die Annäherung an eine so große Dunkelheit über einen langen Zeitraum hinweg hinterließ eine dauerhafte Narbe.“

Audimax, Domgasse 1 (1. Stock), Kunstuniversität Linz

Claude Lanzmanns beinahe zehnstündige Dokumentation von 1985 gilt als die bedeutendste und zugleich bedrückendste filmische Arbeit zur Shoah, ein Begriff der erst durch den gleichnamigen Film einer breiteren Masse in Europa bekannt wurde.

14 Jahre in der Produktion nähert sich Shoah über Zeitzeug*inneninterviews, Aufnahmen von Wäldern und Landschaften in denen, mittlerweile kaum noch erkennbar, die organisierten Morde vollzogen wurden sowie immer wiederkehrenden Einstellungen von Zügen und Gleisen, jedoch völlig ohne Archivmaterial der Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden. Immer ist Lanzmann in seinen Fragen darauf bedacht die Details zu erfahren, Kleinigkeiten in den Abläufen, die reibungslos und unscheinbar erfolgen mussten.

Am Donnerstag den 06. April werden wir über das Gesehene gemeinsam mit Angela Koch diskutieren. Dazu wird es ein Screening des Dokumentarfilms Claude Lanzmann. Spectres of the Shoah geben, in dem Adam Benzine den Einfluss, den die Arbeit an Shoah auf Lanzmann hatte, nachzeichnet.

Programmiert von Johannes Fiebich, David Haunschmidt, Sabrina Kern.

Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

Am 31. März gibt es außerdem die Möglichkeit gemeinsam zur Lecture mit Claude Lanzmann im Audimax der Universität Wien zu fahren (Beginn: 18:30 Uhr). Nähere Infos zur Filmreihe in Wien (initiiert vom FilmClub Tacheles) siehe: https://www.facebook.com/events/1923229681241297/

MKKT – TAG DER OFFENEN TÜR, 29.03.2017

Masterstudium Medienkultur- und Kunsttheorien | MKKT – TAG DER OFFENEN TÜR, 29.03.2017

Am Tag der offen Tür besteht die Möglichkeit im MKKT-Studium in folgende Seminare hineinzuschnuppern (bitte einfach dazusetzen!):

09:00-10:30 Uhr:
Gastprof.in Dr.in Jasmin Mersmann: „Natur formen. Landschaft und Kunst“
Domgasse 1, EG, Galerie im Foyer

11:00-13:00 Uhr:
Univ.-Ass.* Sarah Sander, MA: „CLOSE UP: Kritik der schwarzen Vernunft. Lektüreseminar“
Domgasse 1, EG, Galerie im Foyer

11:00-15:00 Uhr:
Gastprof. Dr. Christian Tedjasukmana: „Crossing Cinema: Theorien des Films“
Domgasse 1, 4. Stock, Medientheorie/MKKT Seminarraum (DO0417)

Für Fragen rund um das MKKT-Studium und das Aufnahmeverfahren steht die Studiengangsleiterin, Prof. Dr. Angela Koch, im Zeitraum von 14:00-15:00 Uhr in ihrem Büro (Domgasse 1, 4. Stock, DO0412) zur Verfügung.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Angela Koch und Sabrina Kern

Lehrveranstaltung und Workshop: Tandem mit MORE-Studierenden.

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Liebe Studierende,

wir möchten darauf hinweisen, dass ab diesem Semester im Rahmen einer Tandem Partnerschaft mit MORE-Studierenden ECTS-Punkte erworben werden können. Die Lehrveranstaltung lautet: „Tandem mit MORE-Studierenden. Sprachlicher, wissenskultureller und künstlerischer Austausch“ und ist im ufg hier zu finden: https://ufgonline.ufg.ac.at/ufg_online/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=1174569&pSpracheNr=1

Wir freuen uns außerdem, bekannt machen zu können, dass es im Rahmen dieser Lehrveranstaltung einen Workshop zur Sensibilisierung der Tandem-Verantwortung geben wird. Der Workshop steht aber auch allen anderen Studierenden, die Interesse haben, offen. Die Informationen finden sich unten.

Anmeldungen zur LV direkt im ufg. Für den WS bitte bis 17.03.17 unter katrin.koeppert[at]ufg.at anmelden.

Herzliche Grüße,

Birgit Atzmüller, Gitti Vasicek und Katrin Köppert

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Zum Unterschied zwischen kolloborativem Lernen und Paternalismus

Sensibilisierungsworkshop zum Tandem-Programm

25.3.2017 von 9:45 bis 18 Uhr

Seminarraum Medientheorien/MKKT (Do0417) . Kunstuniversität Linz

Im Rahmen von „Tandem mit MORE-Studierenden. Sprachlicher, wissenskultureller und künstlerischer Austausch“ und DE_colonize uni_VERSITY

Organisiert von maiz – Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen
Leiterinnen: Aretha Schwarzbach-Apithy und Luzenir Caixeta

Gefördert von den Abteilungen Medientheorien und Zeitbasierte Medien

Im dem dreiteiligen Workshop werden sich die Teilnehmer_innen im ersten Teil über Motivationen, Wünsche und Privilegen ihrer TANDEM-Arbeit austauschen und diese ebenso hinterfragen lernen. Inhalte wie z.B. Weiss.sein, Zusammenarbeit, soziale Positionierung, Paternalismus, Kontrolle und Diskriminierung werden im zweiten Teil erarbeitet, indem ein entsprechender Wissensinput gegeben wird. Vom Input ausgehend bestimmen die Teilnehmer_innen anschließend selbst die Themen, die sie als wichtig erachten und bearbeiten bzw. reflektieren möchten. Diese Schritte des Sensibilisierungsprozesses dienen der Vorbereitung, um im dritten Teil Standards für eine Zusammenarbeit mit MORE Studierenden konzipieren zu können, die selbstreflexiv die eigene gesellschaftliche Verortung im Blick behalten.

Aushang Tandem MORE PDF

07.03., 10:30 Uhr, Theorie-Frühstück und MKKT-Erstsemestrigen-Begrüßung – Offen für alle!

Liebe Theorie-Hungrigen auf der Kunstuni Linz, liebe MKKT-Studierende!

Am 7.3., um 10:30 Uhr, tischen wir im Seminarraum MKKT/Medientheorie (Domgasse 1, 4. Stock, DO0417) Gaumenfreuden auf und löschen Theoriedurst!

Statt des Theory-Slams gibt es dieses Semester ein fulminantes Frühstück, bei dem auch die Lehrenden anwesend sein werden. Ihr könnt euch einen Überblick über das Theorie-Angebot der Medien-, Kultur- und Kunsttheorien verschaffen und gerne Fragen direkt an die Lehrenden richten.

Die MKKT-Neulinge heißen wir an diesem Tag ganz herzlich willkommen! Für euch gibt es außerdem die Möglichkeit noch offene Fragen bezüglich Studienstart zu klären und einander kennenzulernen!

Sabrina Kern und Angela Koch

THE NATURE OF SEX AND THE SEX OF NATURE, 24.01.17, 19:00 Uhr

Filmscreening und Gespräch

Kunstuniversität Linz . Domgasse 1 . Wohnzimmer Zeitbasierte Medien (DO04.58)

Filmstill aus „Eat Me“ (2017) Amina Lehner

Filmstill aus „Eat Me“ (2017) Amina Lehner

programmiert von Romana Bund, Ursula Kolar, Amina Lehner, Elena Catalina Martín Lobera

im Anschluss Gespräch mit den Filmemacher_innen Ali Janka und Tobias Urban von Gelitin, Rebekka Hochreiter und Alice Möschl, Amina Lehner

veranstaltet von der Abteilung Medientheorie

Wenn die sexuelle Interaktion von Insekten und Pflanzen an Prägnanz gewinnt und Steine nicht mehr nur als passive, geologische Materialitäten angesehen werden können, ist es an der Zeit die Pforten des anthropos zu öffnen und Sexualität sowie Intimität nicht mehr nur als etwas rein menschliches anzusehen. Wir wollen die menschlich/nicht-menschliche Dichotomie schließen und neu denken. Der Weg soll freigemacht werden für ein nicht-hierarchisierendes, nicht-menschlich dominiertes, gleichberechtigtes Verhältnis zwischen den Arten und ihren Umwelten, das gezielt nicht-menschliche Agent_innen miteinschließt. Damit aus Körpern Landschaften werden können und die Flora zur Intimitätspartner_in wird.

Im Rahmen eines öffentlichen Screenings zum Seminar »Warum sollen Steine keinen Sex haben können? Queere Medien-Ökologie der Intimität« möchten wir sechs, gänzlich unterschiedliche künstlerische Positionen zeigen, die das Genre des Pornos entgrenzen. In den filmischen Arbeiten wird dem Begehren nach Intimität und Sexualität zwischen den Spezien und ihren Umwelten nachgegangen.

Programm

Pickelporno (1992) Pipilotti Rist, 12.02 min
I like my Job 3 (2015) Manuel Scheiwiller & Gelitin, 9 min<
Self (2015) Claudia Larcher, 8 min
Between the Waves (2012) Tejal Shah, 26.15 min
Objectophilia. Native Moments (2017) Rebekka Hochreiter, Alice Möschl, 8 min
Eat me (2017) Amina Lehner, 23.05 min

im Anschluss Gespräch mit Ali Janka und Tobias Urban von Gelitin, Rebekka Hochreiter und Alice Möschl, Amina Lehner

relatifs, Wintersemester 2016

17.10., 18.11., 22.11.2016 und 17.01.2017 Domgasse 1 und Kepler Salon

Veranstaltungsreihe der Abteilungen Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte und Kunsttheorie

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Bekanntermaßen heißt »relatif à« so viel wie »bezüglich«, aber auch »einschlägig«; »être relatif/relative à qn/qc« bedeutet: »sich auf jemanden beziehen«. Das »pronom relatif«, das Relativpronomen, ist das »bezügliche Fürwort«, das Wort also, welches im Relativsatz ein Substantiv des übergeordneten Satzes ersetzt. Damit ist das Relativpronomen ein Stellvertreter, der aber ohne den von ihm bezeichneten Referenten nicht existiert.

Im Kunstwort »relatifs« klingen Verhältnisse und Beziehungen an, aber auch Verwandte und Relais. Die Veranstaltungsreihe versteht sich so: als eine Schaltstelle zwischen verschiedenen kunst-, kultur- und medienwissenschaftlichen Ansätzen, als Vernetzungsstruktur zwischen Forschungen, die auf den ersten Blick disparat wirken, wie eine Familienfeier, anlässlich derer auf den Tisch kommt, was gerade unter den Nägeln brennt.

Internationale WissenschaftlerInnen sind eingeladen, über ihre aktuelle Forschung, ihr Vorgehen und offene Fragen zu sprechen. Wir wollen keine Themen setzen, sondern ForscherInnen mit ihren Passionen und Problemen dazu einladen, im Entstehen begriffene Arbeiten zu präsentieren. Wir möchten eine Atmosphäre schaffen, in der Gewagtes diskutiert wird und sich neue Ideen entfalten können.

Die Veranstaltungsreihe wird von Karin Harrasser (KunstuniversitätLinz, Kulturwissenschaft), Anne von der Heiden (KunstuniversitätLinz, Kunstgeschichte und Kunsttheorie) und dem Kepler Salon Linz ausgerichtet.

Iris Därmann
Die Peitsche
17. 10. 2016, Expostmusik
Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, 4. OG

Chris Tedjasukmana
Smart Activism?
Politische Webvideosund das Problem der Öffentlichkeit
08. 11. 2016, Kepler Salon

Claudia Blümle
Der Glanz der Seide.
Zur Augentäuschung gemalter Vorhänge
22. 11. 2016, Expostmusik
Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, 4. OG

Joseph Vogl
Das seltsame Überleben der Theodizee
in der Ökonomie
17. 01. 2017, Expostmusik
Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, 4. OG

Flyer.pdf

AWAKENING OF THE HUNTED – Film Screening, 11.01.2017, ab 19:00 Uhr

The movie night is organized by Edith Paule and Marissa Lôbo

January, 11th 2017, 7 pm, Zeitbasiertes Wohnzimmer, Domgasse 1/ 4. Floor

The movie night will bring some examples of perspectives on films that counter hegemonic narratives in art, activism and documentary footages (e.g. Tracey Moffatt). The focus is to discuss the importance of counter productions for ecologies of representations.

Eine Veranstaltung des akg – Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen im Rahmen von Open Up University / DE_colonize Uni_VERSITY.

filmreihe | angstflimmern, 15.11., 29.11., 06.12., 13.12., 19:00 Uhr

Katrin Köppert (Medientheorien / Kunstuniversität Linz) und Sabrina Kern (Medienkultur- und Kunsttheorien / Kunstuniversität Linz) kuratieren und programmieren diese Filmreihe zum Schwerpunkt ANGST: „Im affektiven Erleben von Angst lösen sich Identitätsgrenzen situativ von der Netzhaut ab. Angst ist nicht länger Spektakel des Sehsinns, sondern der Eingeweide. Alles flimmert, angstflimmern.“ – der gesamte Text zu „Angst & Film“ ist im aktuellen gfk Magazin zum Schwerpunkt nachzulesen.

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Filmstill „Die Blutenden“. Copyright: Quartier Mozart Films (Jena-Pierre Bekolo)

Folgende Filme werden gezeigt und besprochen:

15.11.16, 19:00 Uhr Kammerspiel der Angst
Der Bunker (2015) – Nikias Chryssos (85′)
Gespräch mit: Nikias Chryssos
KunstRaum Goethestraße xtd.

29.11.16, 19:00 Uhr konter_pathologien
Paranoid (2010) – Kathleen Daniel (4’5“)
The Horizon (2013) – Maja Cule (3’18“)
Angst vor der Angst (1975) – Rainer Werner Fassbinder (88′)
KunstRaum Goethestraße xtd.

06.12.16, 19:00 Uhr Cruising Zombies
Otto; or, Up with Dead People (2008) – Bruce LaBruce (95′)
Gespräch mit: Gudrun Rath
Willy*Fred, Graben 3, 4020 Linz

13.12.16, 19:00 Uhr Fear of Fear
Die Blutenden (2005) – Jean-Pierre Bekolo (93′)
Gespräch mit: Angela Koch
KunstRaum Goethestraße xtd.

http://www.gfk-ooe.at/event/filmreihe-angstflimmern/