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Strom <<>> Arbeit am Konnektiv

 

 

 

 

 

 

Kollektives Projekt im Rahmen des Festivals SOHO in Ottakring, Wien: Jenseits des Unbehagens. Vom Arbeiten an der Gemeinschaft

2.-17. Juni 2018

http://www.sohoinottakring.at/

Strom ist unsichtbar und immateriell, zugleich ist er in modernen Lebens- und Arbeitswelten omnipräsent. Ausgehend von diesem trivialen Umstand machen wir Stromkreisläufe wahrnehmbar und begeben uns auf die Suche nach kollektiven Dimensionen des Stromnetzes.

Anhand von dokumentarischen, anekdotischen und assoziativen Über-formungen tasten wir unser elektrisiertes Umfeld ab, zeichnen das Stromnetz nach, verfolgen Leitungen oder denken Schaltkreise neu, um durch diese Übersetzungsarbeit ein fiktionales Porträt sozialräumlicher Vernetzung in der Stadt oder in einem Stadtteil entstehen zu lassen.

Das Kompetenzzentrum Elektra* ist eine Gruppe Studierender der Kunstuniversität Linz. Die Mitglieder verorten sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Für Fragen und Anregungen zu elektrosozialen Utopien stehen sie während des Festivals und darüber hinaus jederzeit gerne zur Verfügung.

*Johannes Fiebich <<Medienkultur- und Kunsttheorien, Melanie Ludwig <<Bildende Kunst, Magdalena Scheicher <<Medienkultur- und Kunsttheorien, Stefanie Schiefermair <<Medienkultur- und Kunsttheorien, Elif Süsler <<textil.kunst.design und Helen Trivick-Randall <<Medienkultur- und Kunsttheorien

Fördergeber*innen

Ausstellung: Clean Cube. Zur Kritik der reinen Vernunft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangspunkt der Ausstellung in der kulturtankstelle ist das Dispositiv der ehemaligen Waschstraße. Studierende und AbsolventInnen der Kunstuniversität Linz und der Kunsthochschule für Medien Köln befragen die Grenzen der Sauberkeit und die Reinheitsideale der Moderne. Sie spielen mit der Kontamination, untersuchen Mechanismen des Ein- und Ausschlusses, urbane Wasserkreisläufe, politische Aufräumrhetorik und den Schmutz des White Cube.

Künstlerische Positionen: Santiago Alvarez/Maria Dirneder/Johannes Fiebich/Eveline Handlbauer/Julie Sophie Kratzmeier/Twana Kushnau/Bernadette Laimbauer/Matthias Lindtner/ Domas Schwarz/David Moises/Atena Neuhuber/Carina Nimmervoll/Jens Pecho/Marlene Penz/Andrey Ustinov/Nico Joana Weber/Angelika Windegger

Redaktion: Lisa Maria Schmidt, Stefanie Schiefermair, Victoria Windtner
Kuratorische Leitung: Anne von der Heiden und Jasmin Mersmann
Kulturtankstelle: Sigi Atteneder und Katharina Weinberger-Lootsma
Graphik: Johanna Nock

Opening am 7. Juni 2018 um 18.00 Uhr mit einer Performance von Bernadette Laimbauer

Öffnungszeiten: 8. bis 22. Juni 2018, täglich von 16.00 bis 20.00 Uhr

Begleitprogramm:
12. Juni 2018, 18.00 Uhr: VORTRAG im Rahmen der Reihe relatifs: Roger Fayet (Zürich): »Mäh Dräck«? Abfall, Ordnung und Immersion bei Song Dong und Christoph Büchel
22. Juni, 10.00 bis 20.00 Uhr: WORKSHOP. Programm und weitere Infos in Kürze unter www.kulturtankstelle.at

Flyer Workshop

Vortrag im Rahmen der Reihe „relatifs“

Sabine Gebhardt-Fink: Kollektives Erinnern als Recherchemethode in der Performance Kunst

17. April 2018, 18 Uhr c.t., VALIE EXPORT Center, Tabakfabrik (Peter-Behrens-Pl. 9, Bau 1, Stiege B, 1. OG)

Es lässt sich aktuell ein starkes Interesse an der Geschichtsschreibung der Performancekunst beobachten. Die Gruppe „Performance Chronik Basel“ (Muda Mathis, Margarit Büren und Sabine Gebhardt Fink) unternimmt seit einigen Jahren den Versuch, mittels kollaborativer und kollektiver Arbeitsformen Recherchen zu diesem Thema vorzunehmen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Annahme, dass Performance Art immer als Co-Produktion zu verstehen ist und ihre Geschichte nur als kritische feministische geschrieben werden kann. Sabine Gebhardt Fink stellt dieses Projekt zur Diskussion.

Sabine Gebhardt Fink ist Professorin für Gegenwartskunst, Leiterin des Master of Arts in Fine Arts (Art in Public Spheres & Art Teaching) an der Hochschule Luzern, Kuratorin für Gegenwartskunst, Co-Kuratorin von Studiolog und Autorin der Performance Chronik Basel. Zuvor war sie Postdoktorandin an der Züricher Hochschule der Künste und Gastdozentin für Kunst der Moderne und Gegenwart an der Ruhr-Universität Bochum. Gebhardt Fink befasst sich in Forschung und Lehre seit Jahren intensiv mit dem Verhältnis von Körper, kollektiven Praktiken und Raum sowie mit der Gegenwart und Geschichte der Performance-Kunst. Ihre Studien behandeln u.a. ortsspezifische Kunst der 1960er Jahre und Raum- und Ortskonzeptionen der Kunst in den 1990er Jahren.

Die Veranstaltungsreihe „relatifs“ wird  in diesem Semester von Gudrun Rath (Kunstuniversität Linz, Kulturwissenschaft), Anne von der Heiden (Kunstuniversität Linz, Kunstgeschichte und Kunsttheorie), dem Kepler Salon Linz, dem VALIE EXPORT Center und der Kulturtankstelle Linz ausgerichtet.

 

relatifs – WiSe 2017/18

Veranstaltungsreihe der Abteilungen Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte/Kunsttheorie.

Nähere Infos siehe: http://www.ufg.ac.at/Newsdetail.1899+M5cc13e2d978.0.html

Flyer.pdf

28. November 2017 (Kepler-Salon)
Helga Lutz: „Darauf und darunter. Zur tiefen Oberfläche der Buchseite“

6. Dezember 2017 Mittwoch! (Raum 14, Domgasse 1, Erdgeschoß, Kunstuniversität)
Britta Lange: „Übersetzungen. Historische Tonaufnahmen im Heute“
(im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Forschungslabors ‚Diesseits des kolonialen Archivs‘)

19. Dezember 2017 (Kepler-Salon)
Ulrike Kadi: „Der innere Außenraum“

23. Januar 2018 (Expostmusik)
Nanna Heidenreich: „Meer Denken. Von queeren Quallen, Seerecht, Kabelwegen und Tiefsee(t)räumen“

Out Now: SCHWIRRENDE STIMMEN, SPUKENDE GESCHICHTEN. Der Film THE HALFMOON FILES. A GHOST STORY von Philip Scheffner.

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FANTASTISCHE, WIDERSPRÜCHLICHE UND PARADOXE GESCHICHTEN

Der Film The Halfmoon Files von Philip Scheffner (D 2007) handelt von der Suche nach dem ehemaligen Kolonialsoldaten Mall Singh, der im Ersten Weltkrieg im ›Halbmondlager‹ in Wünsdorf bei Berlin interniert war. Geblieben ist von ihm eine Audioaufnahme sowie eine Karteikarte mit der Angabe einiger weniger Personalien. Der Film ist eine Refexion über den Status von Protagonist*innen im Film, über die Relation von Stimme und Bild, über die Mächtigkeit des Erzählens, über die Unabgeschlossenheit geschichtlicher Ereignisse und über die Gegenwärtigkeit der Geister der europäischen Vergangenheit. Philip Scheffner setzt fantastische, widersprüchliche und paradoxe Geschichten, subjektive Erinnerungen, Anachronismen und scheinbare Nebensächlichkeiten ins Bild. Schwirrende Stimmen, spukende Geschichten deckt nicht nur ein breites Themenspektrum ab, sondern versammelt auch ganz unterschiedliche Textsorten und Analysestrategien. Ergänzt werden die Beiträge durch ein ausführliches Interview mit Philip Scheffner.

Mit Beiträgen von:
Daniela Bernhard
Laura Dressel
Sabrina Karg
Sabrina Kern
Angela Koch
Philip Sche ner
Xenia Alexandrovna Ulrich

Buch bestellen:

http://sonderzahl.at/product/schwirrende-stimmen-spukende-geschichten/

Ankündigung Buch – mit Bestellabschnitt
Ankündigung Buch – ohne Bestellabschnitt

Angela Koch (Hg.)
Schwirrende Stimmen,
spukende Geschichten
Der Film THE HALFMOON FILES.
A GHOSTS STORY
von Philip Scheffner
Linzer Augen Band 11
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160 S., zahlreiche Abb., engl. Broschur
Format: 12 × 20 cm
€ 18,–
ISBN 978 3 85449 473 7
lieferbar