Aktuelles

Smartonomy. Mobility without Fingerprints?

Praktiken digitaler Selbstorganisation zwischen Überwachung und Autonomie

07- 08. Juni 2017 Kunstuniversität Linz, Wohnzimmer Zeitbasierte Medien, Domgasse 1, 4.OG, DO0458

smartonomy_plakat

Eine Veranstaltung der Abteilungen Medientheorien (Katrin Köppert) und Zeitbasierte Medien (Gitti Vasicek), Kunstuniversität Linz

In Kooperation mit: servus.at, FIFTITU%, Feminismus & Krawall

Im Rahmen der Initiative DE_colonize uni_VERSITY

Im Rahmen der akg-Lehrveranstaltung: Revenge Porn, Doxing, Hate Speech. Netzpolitische ‚Ereignisse’ und feministische Interventionen, Francesca Schmidt

Abstract_Programm_Smartonomy_dt._engl

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Shiny Surfaces and Black Futurity
Lecture

im Rahmen der RVL Kunst – Forschung – Geschlecht der Universität für angewandte Kunst Wien

Mittwoch, 10/5/2017   18 Uhr    Seminarraum 8 (Altbau, 1. Stock), Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien


Am Beispiel verschiedener gegenwärtiger Musikvideos widmet sich dieser Vortrag „shiny surfaces“ und thematisiert sie als Beispiele einer Opazität, die im Gegnsatz zur Transparenz am Boden des Spiegels liegt (Glissant 2010), in dem sich das Bild schwarzer Zukünftigkeit formiert.

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burn while reading. come and join the queer lab
Lesegruppe

lesekreis_2016_ws16_v2

COME AND JOIN THE QUEER LAB, COME AND CREATE FREAKY BRAINCHILDS
Affekt, Feministischer Posthumanismus, Post-/Dekolonialismus, Queer Ecology

— e i n m a l   i m   M o n a t —
Nächster Termin — 09.05.17 — 19.30 Uhr

Alle der Kunstuniversität und darüber hinaus sind herzlich eingeladen!

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Kweek. Der queere Zwischenruf
Regelmäßige Serie beim Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie

Aktuell: Man wird doch noch mal hoffen dürfen!

Guerilla Girls for Hillary. DER Tag in London
Und der Po fliegt
Lachen gegen den Hass? Queer Mourning nach dem Massaker in Orlando
Mach dich hübsch „when there’s blood in the sky“ – purple rain, purple rain
Im Galopp der Wut, oder: Von Robotern lernen, heißt scheitern lernen
Schweinisch werden. Von Queers und Grüner Woche

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THE NATURE OF SEX AND THE SEX OF NATURE
Filmscreening und Gespräch

Dienstag 24/01/2017  19.00 Uhr  Kunstuniversität Linz  Domgasse 1  (DO04.58)

programmiert von Romana Bund, Ursula Kolar, Amina Lehner, Elena Catalina Martín Lobera

Bild könnte enthalten: Essen

Wenn die sexuelle Interaktion von Insekten und Pflanzen an Prägnanz gewinnt und Steine nicht mehr nur als passive, geologische Materialitäten angesehen werden können, ist es an der Zeit die Pforten des anthropos zu öffnen und Sexualität sowie Intimität nicht mehr nur als etwas rein menschliches anzusehen. Wir wollen die menschlich/nicht-menschliche Dichotomie schließen und neu denken. Der Weg soll freigemacht werden für ein nicht-hierarchisierendes, nicht-menschlich dominiertes, gleichberechtigtes Verhältnis zwischen den Arten und ihren Umwelten, das gezielt nicht-menschliche Agent_innen miteinschließt. Damit aus Körpern Landschaften werden können und die Flora zur Intimitätspartner_in wird.

Im Rahmen eines öffentlichen Screenings zum Seminar »Warum sollen Steine keinen Sex haben können? Queere Medien-Ökologie der Intimität« möchten wir sechs, gänzlich unterschiedliche künstlerische Positionen zeigen, die das Genre des Pornos entgrenzen. In den filmischen Arbeiten wird dem Begehren nach Intimität und Sexualität zwischen den Spezien und ihren Umwelten nachgegangen.

https://www.facebook.com/events/1206993312715864/

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DE_colonize uni_VERSITY

decolonize_plakatentwurf02

Im Sommersemester 2016 gründete sich in Kooperation mit maiz an der Kunstuniversität Linz die Initiative DE_colonize uni_VERSITY. Stellte sie am Anfang einen eher lockeren Verbund verschiedener Abteilungen dar, ist sie mittlerweile Teil des größeren Zusammenschlusses mit dem Namen „OPEN UP University“. Dazu gehört das Programm für MORE-Studierende, das von allen öffentlichen österreichischen Universitäten getragen wird und Asylbewerber_innen erlauben soll, als außerordentliche Studierende an Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Zu OPEN UP gehört auch, sich für die Beteiligung der Kunstuniversität am Netzwerk Scholars at Risk zu engagieren. Ähnlich wie die Plattform The Silent University setzt sich Scholars at Risk für Wissenschaftler_innen ein, die politisch verfolgt und in ihrer Forschung bedroht sind. Den dritten Strang von OPEN UP bildet nach wie vor DE_colonize uni_VERSITY, ein im Status des Experiments begriffener Debatten- und Aktionsraum.

Was bisher stattfand:

  1. Lehr- und Weiterbildungsveranstaltung Institutionalisierung von Antirassismus an Universitäten vor dem Hintergrund kolonialer Wissenschaftlichkeit von Aretha Schwarzbach Apithy
  2. Podiumsdiskussion Post/migrantische Kunst und dekoloniales Wissens mit Azadeh Sharifi, Marissa Lôbo und Adriana Torres Topaga
  3. Gastvortrag von Gabriele Dietze über den Rassismus von Sexismuskritik

Was stattfinden wird: bleibt neugierig!

Siehe auch im aktuellen Migrazine: DE_colonize uni_VERSITY. Die Kunstuniversität Linz as she may become

Außerdem in Der Standard: An der Kunst-Uni Linz werden rassistische Strukturen hinterfragt

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